Informationen zu den Kursinhalten

 

Leben Sie mit chronischen Schmerzen, einer chronischen Krankheit oder haben Sie Stressymptome, Angstzustände, Burn-Out oder leiden an einer Depression?

Mit unserer Hilfe lernen Sie in unseren breathworks-Kursen wie Sie mit einfachen Achtsamkeitsübungen Ihr Leben wieder in den Griff bekommen und ihre Gesundheit und Ihre Lebensqualität zu verbessern.

 

Sie werden lernen:

  • mit Schmerz, Krankheit und Stress anders und besser umzugehen
  • bewusster zu handeln und zu bewusster leben
  • freundlicher mit sich selbst umzugehen
  • Ihre individuelle Lebenssituation zu verbessern
  • Ihr Leben wieder zu genießen

 

Grundbausteine bei breathworks sind:

  • Atemgewahrsein und Atemübungen
  • Körpergewahrsein und die Fähigkeit zu entspannen
  • Sanfte Bewegungen aus Yoga und Qui-Gong
  • Spezielle Achtsakeitsübungen und Meditationen für den Umgang mit Schmerz, Krankheit und Stress
  • Reflexionen und Gespräche
  • Themenspezifische Kurzvorträge

 

Kursüberblick

In den insgesamt 8 Kurswochen mit jeweils zweieinhalb Stunden dauer werden Sie durch viele verschiedene Methoden und auch theoretische Teile geleitet. Dadurch werden Sie am Ende des Kurses eine große Auswahl von Umgangsweisen mit Ihrem Schmerz, Ihrer Krakheit, Ihrem Stress zur Verfügung haben. Dann können Sie sich selbst entscheiden, mit welchen erlernten Dingen Sie fortfahren möchten. Im Folgenden ist das Konzept des Kurses über die Dauer der 8 Wochen beschrieben.

 

 

1. Schritt

Achtsamkeit ist möglich

(Wahrnehmen was gerade vor sich geht:

Empfindungen im Körper, Gedanken, Emotionen)

 

In den ersten Kurwochen geht vor allen Dingen darum, erst einmal Achtsamkeit für Ihren Körper zu entwickeln und seine Empfindungen in verschiedenen einfachen Übungen wahrzunehmen - mit Freundlichkeit und Geduld :-).

Sie werden merken, wie Sie auf unangenehme Empfindungen reagieren (z.B. mit Gedanken, Anspannung usw.). Aber auch dass es angenehme  Empfindungen gibt und wie Sie damit umgehen.

 

Sie bekommen die Gelegenheit, Ihren Körper wieder schätzen zu lernen, zu erfahren, was er braucht und dementsprechend zu handeln. Sie dürfen sich erlauben, angenehmes zu genießen.

 

 

 

 

2. Schritt

Auf das Unangenehme zugehen

 

 

Das ist etwas, das wir normalerweise nicht tun würden. Unsere Reaktion wäre sonst wohl eher das Unangenehme (wie Schmerz, Krankheitssymptome, Stresssymptome) zu ignorieren, uns abzulenken oder in Verzweiflung und Selbstmitleid zu versinken.

Was uns dabei aber entgeht ist, zu erfahren, wie das Unangenehme sich anfühlt und wie wir damit umgehen können. Oft haben wir eine Vorstellung von dem Unangenehmen, die der Wirklichkeit nicht entspricht.

 

In diesem zweiten Schritt werden Sie sich in Ihrem eigenen Tempo und sehr sanft Ihren Schmerzen oder anderen Symptomen nähern und versuchen diesen mit Offenheit zu begegnen. Immer nur soweit und so schnell wie Sie es mögen..

Schritt 3

Das Angenehme suchen und darauf zugehen

 

Warum müssen wir das angenehme zunächst suchen?

Wir haben unser ganzes Leben lang gelernt, zu schauen, wo wir besser und effizienter sein können. Dabei haben wir oft vernachlässigt uns auch darum zu kümmern, dass wir sehen wie schön die Blume am Wegesrand ist oder wir nett uns jemand die Tür aufhält. In Bezug auf uns selbst haben wir den Blick auf das, was wir und unser Körper können, oft verloren und sehen nur unsere Defizite. Das möchten wir mit Ihnen in diesem Kurs wieder in Balance bringen, indem wir unsere Sinne auf die angenehmen Empfindungen in Körper, Geist und Sinne lenken und genießen (so gut es geht).

 

Schritt 4

Eine weite Perspektive gewinnen

 

Eigentlich haben wir damit schon in Schritt 3 begonnen, indem wir zu den unangenehmen Erfahrungen auch die angenehmen in unsere Wahrnehmung mit aufgenommen haben. Jetzt gehen wir von dort aus noch weiter und versuchen die ganze Situation, in der wir gerade sind, zu erfahren - wahrzunehmen.

Wo befinde ich mich gerade? Wie ist meine Körperhaltung? Wie fühlt sich die einzelnen Körperteile an? Meine recht Schulter schmerzt - das ist unangnehm. Die Sonne scheint auf meinen rechten Arm - das ist angenehm. Draußen singen Vögel - angenehm.

Ich kann gerade bequem sitzen - das ist angenehm usw.

 

In diesem Kursteil lernen Sie im täglichen Leben mit  unangenehmen Empfindungen und Situationen hilfreich umzugehen und sich gleichzeitig für die angenehmen Dinge zu öffnen.

Schritt 5

Die Wahl haben

 

Wenn wir regelmäßig die Achtsamkeitsübungen und Meditationen aus dem Kurs üben und auch in Ihren Alltag einbauen, dann werden Sie schon bald bemerken, wie Sie auf das Unangenehme in Ihrem Leben (Schmerz, Krankheit, Begegnungen, Streit, Stress,...) reagieren. Manchmal wird es Ihnen sogar gelingen innezuhalten bevor Sie reagieren, um zu schauen, welche anderen Möglichkeiten es gibt mit dem Unangenehmen umzugehen. Dadurch, dass wir uns nicht mehr mit der Situation identifizieren, sondern sie einfach so wahrnehmen, wie sie gerade ist, entsteht ein Raum. Dieser Raum entsteht in uns - in Körper und Geist. Und dadurch sind wir in der Lage andere Möglichkeiten zuzulassen, mit dem Unangenehmen umzugehen.

Und dann haben wir die Wahl. Wir können bewusst auswählen, was wir tun möchten. Wir übernehmen wieder die Kontrolle über unser Leben und lassen uns nicht mehr allzusehr von automatischen Reaktionen und mustern steuern.